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Start Sattel, Fuß und Hand

Sattel, Fuß und Hand

Der richtige Sattel

Wichtig für die richtige Wahl des Sattels ist die eigene Ergonomie des Körpers z.B. Abstand der Sitzknochen entscheidend. Eine Vermessung und Ergonomieberatung erhält man in vielen Fahrradläden. Dort setzt man sich meistens auf eine Art Gelunterlage, an der man dann den Sitzknochenabstand ablesen kann. Mittels einer Tabelle kann dann der Fachmann sagen welche Sattel in Frage kommen würden. Weitere Kriterien sind natürlich die Sitzposition und der Einsatzbereich.
Man kann aber auch den Sitzknochenabstand zuhause messen:

  1. Ein Stück Wellpappe auf einen ebenen Hocker oder Stuhl legen und draufsetzen.
  2. Machen Sie ein Hohlkreuz und gehen Sie auf die Zehenspitzen, um die Sitzknochen stärker abzudrücken.
  3. Oder auch mit den Händen fester an die Sitzfläche ziehen, um mehr Druck auf die Messpappe zu bringen.
  4. Aufstehen, die Sitzknochen haben sich in die Pappe gedrückt.
  5. Sitzknochenabstand messen.

Generell gilt, je aufrechter die Sitzposition, deste breiter muss der Sattel sein. Hierbei kann man sich natürlich viel mit der Theorie beschäftigen. Auch ist es möglich das Sie beim ausprobieren und testen der verschiedenen Sättel sich für einen ganz anderen entscheiden, als für den speziell für Sie berechneten. Da heißt es wieder studieren und probieren.

Die Belastung der Füße

Beim Radfahren werden die Füße zwar anders belastet wie beim gehen. Aber auch hier können bestimmte Einleigesohlen und Schuhe sich positiv auf den Körper auswirken. Es gibt die verschiedensten Einlegesohlen für alle Fußtypen (Neutralfuß, Senkfuß, Knick-Senkfuß, Hohlfuß), die die jeweiligen Schwachstellen des Fußes unterstützen. Durch die richtige Einlegesohle erreicht man eine optimale Druckverteilung, die maximale Kraftübertragung, eine Unterstützung des Fußgewölbes und eine Entlastung überbeanspruchter Nerven.

Die Hand am Lenker

Um einen geraden Übergang vom Unterarm zur Hand zu erreichen empfehlen Sportmediziner eine stärkere Biegung des Lenkers nach hinten. Durch die Biegung wird das Handgelenk weniger überstreckt, der Karpaltunnel wird nicht mehr eingeengt. Somit verbessert sich auch die Versorgung der Hand. Die Gefahr von eingeschlafenen und tauben Fingern kann minimiert werden. Insbesondere Beschwerden in Zeige-, Mittelfinger und Daumen werden verbessert.
Halten, Lenken, Bremsen sind die wichtigsten Aufgaben, die der Griff übertragen muss, und dabei soll er noch komfortabel sein. Nur ein Griff, der perfekt zur Hand passt, kann diese Aufgaben erfüllen. Bei Druckmessungen an der Kontaktstelle Handinnenfläche/Lenkergriff stellte sich heraus, dass der Druck an der Außenseite am höchsten ist. Deshalb sind viele ergonomische Griffe an dieser Auflagefläche vergrößert um den Druck zu reduzieren.